love'n'hope

Baby..

[Es gibt kaum etwas an die Substanz greifenderes, etwas schlimmeres, als jenen Menschen, den man liebt, ignorieren oder gar missachten zu müssen. Es tut weh, auch wenn man die Person nicht verletzt, sich selbst fügt man damit einen derartigen Schaden zu, dass man in sich zusammen sinkt & kaum mehr aufzustehen weiß.]

[Wenn sich das ganze Leben nach Hoffnungen richtet, nach womöglich einkehrenden, ouh so wünschenswerten Zufällen, so ist das kein Leben mehr. Man darf den Zufall nicht manipulieren. Es mag funktionieren, aber es wird jeglichem Geschehen das Magische, das Bezaubernde & Schönste rauben.]

Ich liebe Dich..

8.8.07 17:59, kommentieren

<3

Ich liebe Dich. Yah, wirklich. Auch wenn Du es nicht weißt, womöglich nicht einmal zu ahnen wagst. Ich liebe Dich. Auch wenn unsere - nein, meine - Liebe aussichtslos bleibt.

Wir sind uns ähnlich. Verdammt ähnlich. & doch ergänzen wir uns, haben unterschiedliche Meinungen. Unterschiedliche Ansichten. Unterschiedliche Charaktere & Wesen. Wir sind Gegensätze. & doch gleich. ..?
Aber ist nicht gerade das .. Liebe? Etwas so unterschiedliches, was dennoch gleich ist?

Yah, ich liebe Dich. & ich würde es Dir gerne, allzu gerne gestehen. Zu einer Liebe gehören zwei. Aber ich bin glücklich damit, wie es im Moment ist. Auch wenn wir nicht zusammen sind, wir gehören es dennoch. & irgendwann wird es soweit sein. Ich warte nicht. Ich hoffe nicht. & ich werde es nicht. Ich liebe Dich schlichtweg. Welch Tragik, wenn man bedenkt, dass Du womöglich nie etwas davon erfahren wirst. Wenn man bedenkt, dass unsere Seelen, die doch zusammengehören wie nichts auf der Erde, womöglich für immer getrennt bleiben.

Ich möchte Dich nicht hassen. & das wäre der Einsatz eines jeden Wagnisses. Auf Tag folgt Nacht. Auf Leben der Tod. Auf Liebe Hass oder Verlust. Womöglich beides.

Nein, Dich zu hassen, Dich für immer zu verlieren, das wäre mein Tod.

 

 


7.8.07 18:50, kommentieren

Verzweiflung, Hingabe, Lethargie & Leben.

Vorfreude & Angst. Trauer & Fröhlichkeit. Spannung & langsames vor sich hin vegetieren. Gegensätze. Und doch allesamt vereint in diesem einen, unbeschreibbaren Gefühl, welches mich in letzter Zeit immer häufiger heimsucht.

Ich bin mir nicht sicher, inwieweit das Gefühl etwas mit konkreten Menschen zu tun hat. Vielleicht existiert dieses Gefühl nicht einmal in mir, vielleicht ist das alles nur eine Phase, in der die Gedanken sich überschlagen & alles so... seltsam, so traurig unwirklich erscheint.

Und doch. Es lähmt mich & spornt mich gleichzeitig dazu an, Entscheidungen zu fällen, es macht mich müde & zugleich wach. Fröhlich & zugleich traurig. Es verursacht ein Chaos in mir, welches ich einfach nicht bewältigen kann.

Vor wenigen Wochen noch war es dieses lähmende Gefühl, welches mir inne wohnte. Dieses Gefühl, alles sei sinnlos, nichts wäre erstrebenswert, man könne gleich alles lassen & sterben. Tja, dieses habe ich bewältigt. Diese bleierne Müdigkeit die mich in jenen Tagen befiel abgeschüttelt. Ich bin wach. Vielleicht zu wach.

Damals sah ich keinen Sinn darin, großartig mit Menschen zu kommunizieren. Und nun möchte ich jeden noch so winzigen, noch so unbedeutenden Gedanken den Menschen um mich herum mitteilen.

Ouh yah, ich ziehe Gegensätze an.

Es ist ein schönes Gefühl, wach zu sein. Selbst wenn manchmal Phasen kommen, in denen ich müde bin, in denen ich kaum denken kann, in denen der Automatismus & die Lethargie mich beherrschen, das alles gehört zum Wachsein dazu.  Und das ist schön. Yah.

Wenn man wach ist, fühlt man etwas. Man fühlt viel. Sehr viel. Lange habe ich nichts oder kaum etwas gefühlt, war innerlich nahezu tot. Ich habe existiert, jedoch nicht gelebt. Und nun, wo ich endlich wieder Leben in mir spüre, überwältigen mich die verpassten Eindrücke & Gefühle. Alles Ungesagte möchte ausgesprochen werden, alles Ungeschehene geschehen. Yah, das Leben möchte nachgeholt werden. Aber in welcher Geschwindigkeit? Man kann nicht so rasend schnell leben, irgendwann fällt man wieder. Man fällt & ist tot. Vielleicht nur innerlich, aber besser wird es dadurch nicht. Ein Mensch kann nicht allzu viel verarbeiten, er kann nicht im allgegenwärtigen Chaos von Eindrücken & Gefühlen lange leben.

Er wird sterben, früher oder später, an Müdigkeit, der er doch eigentlich entronnen war.

Gefühle sind schön. Egal welche. Solange sie sich im Rahmen halten & solange man nicht, so wie ich fälschlicherweise, allzu viele Gegensätze in sich zu vereinen weiß. 

Yah, das Leben kann schön sein. Man muss es nur leben. Man muss aufwachen. Man darf sich nicht hingeben. Weder einem Gefühl, sei es der Müdigkeit, noch vielen verschiedenen, noch einer Person oder einer Arbeit, möchte man leben & nicht bloß vor sich hin vegetieren.

& das habe ich erkannt. Und verdamm mich, wenn ich nichts daraus mache.

Fragt sich nur, woher die Einsicht so plötzlich kommt. Oh doch, ich weiß es- schon lange. Aber aussprechen, so weit bin ich noch nicht. Vielleicht später. Vielleicht.

6.8.07 22:14, kommentieren

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